Künftige NanoWebTalks

25. Januar 2012, 17:00 Uhr — Prof. Dr. Wolfgang M. Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums München und Mitglied des Aufsichtsrats der Nanostart AG

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Titel des Vortrags: Nanotechnologie zwischen Hype und Hope

Vortragssprache: Deutsch

Prof Dr Wolfgang M Heckl

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Informationen zum Referenten

Prof. Dr. Wolfgang M. Heckl ist einer der führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Nanotechnologie in Europa und weltweit. Er selbst, Schüler des Nobelpreisträgers Gerd Binnig, lebt in München und lehrt dort an der Ludwig-Maximilians-Universität seit 1993 als Professor für Experimentalphysik. Nach dem Abschluss seines Physikstudiums an der TU München promovierte er dort am Institut für Biophysik zum Dr. rer. nat. Außerhalb Europas forschte und lehrte er auch an der University of Toronto und an der University of Tokio.

Über 150 wissenschaftliche Veröffentlichungen – unter anderem zur hochauflösenden Rastersondenmikroskopie und den Nanowissenschaften – eine Vielzahl von Vorträgen, Patente auf dem Gebiet der Optik und der Nanotechnologie sowie Auszeichnungen, wie der Communicatorpreis 2002 des Stifterverbandes für die Wirtschaft, untermauern die Ausnahmestellung Heckls in der "Nano-Welt".

2009 folgte Heckl dem Ruf auf den Oskar von Miller-Lehrstuhl für Wissenschaftskommunikation an der TU München School of Education.

Heckl engagiert sich in Wissenschafts- und Kompetenznetzwerken, wie u.a. dem Excellence Network NanoBioTechnology, der Nanosystems Initiative Munich (NIM), dem Center for NanoScience und dem GeoBioCenter der LMU-München. Darüber hinaus ist er seit 2004 auch Direktor des größten Wissenschaftsmuseums der Bundesrepublik, dem Deutschen Museum in München.

Abstract

Im Alltag begegnen wir der Nanotechnologie bei eher »banalen« Gegenständen wie schmutzabweisender Kleidung, kratzfesten Autolacken oder in der Halbleiterelektronik, wenn es um die Miniaturisierung von Speichertechnologien geht.

Science-Fiction-Liebhaber kennen das Wörtchen vielleicht in einem anderen Zusammenhang, etwa aus dem Spielfilm »Reise ins Innere des Körpers« von Steven Spielberg oder aus dem Roman »Beute« von Michael Crichton, in dem Schwärme winziger Roboter außer Kontrolle geraten. Derartige Visionen scheinen heute noch weit entfernt zu sein von der Realität der aktuellen Forschung. Jedoch wurden und werden Wissenschaftler immer wieder von Ideen inspiriert, die irgendwo zwischen Science Fiction und handfesten Zukunftsprognosen liegen.
Schon heute ist die Anzahl der nanotechnologischen Anwendungen immens. In vielen Bereichen hat die Nanotechnologie bereits ihr Potenzial bewiesen, zur Lösung großer gesellschaftlicher Probleme beitragen zu können. Viele innovative Produkte und Verfahren schlummern jedoch noch im Labor.

Wie ist der aktuelle Forschungsstand? Welche Produkte sind bereits auf dem Markt? Und wie klingt die Zukunftsmusik?


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